SG Muotathal/Mythen Shooters – SG Möhlin Fricktal 34:37 (19:16)
Nach dem enttäuschenden Auftritt in Emmen wollte sich die SG Muotathal/Mythen Shooters gegen die SG Möhlin Fricktal rehabilitieren – und der Start gelang. Die Defensive stand deutlich stabiler und auch im Angriff bewegte man sich gut und kam zu klaren Abschlüssen. Nach einem frühen Rückstand fand die SG immer besser ins Spiel, glich aus und konnte zwischenzeitlich sogar die Führung übernehmen. Eine starke erste Halbzeit wurde mit einer verdienten 19:16-Führung belohnt.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit überzeugten die Shooters im Angriff und hielten den Vorsprung. Ab der 40. Minute liessen jedoch Konzentration und Kräfte nach, was Möhlin konsequent ausnutzte und ausgleichen konnte. Die Umstellung auf das 7:6 im Angriff brachte nur teilweise den gewünschten Erfolg. Technische Fehler führten zu einfachen Gegentoren und ermöglichten dem Gegner, sich abzusetzen.
Trotzdem gab sich die SG nicht auf und kämpfte sich nochmals heran. Zu viele individuelle Fehler verhinderten jedoch den möglichen Ausgleich. Am Ende musste man sich auch im zweiten Spiel geschlagen geben. Über 40 bis 45 Minuten zeigten die Shooters eine sehr gute Leistung gegen einen starken Gegner. Für Punkte in der Finalrunde wird jedoch über 60 Minuten eine Topleistung nötig sein. Einsatz und Wille stimmen zuversichtlich, auch wenn klar war, dass die Finalrunde äusserst anspruchsvoll wird.
Telegramm:
Handball Emmen – SG Muotathal/Mythen Shooters 39:32 (24:20)
Emmen Rossmoos – SR: Stolley/Siegrist
SG Muotathal/Mythen Shooters: Nauer Silas (6), Schelbert Aaron (3 Paraden), Schmid Chris (1 Parde); Arnold Gian (1), Bättig Livio (1), Combertaldi Marcello (6), Koch Livio (3), König Lukas (1), Lutz Frederic, Pfister Livio (3), Schelbert Andrin (5), Schelbert Leano (6), Schorno Andrin (6), Ulrich Tom (5).
