Mit voller Motivation startete Muotathal trotz Verletzungspech in die Partie, doch schon nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass Emmen an diesem Tag die überlegene Mannschaft war. Die Luzerner setzten von Beginn an auf eine offensive Verteidigung, die Muotathal im Angriff vor große Herausforderungen stellte. Gleichzeitig spielte Emmen im Angriff druckvoller und variabler, wodurch die Gastgeber früh die Kontrolle über das Spiel übernahmen. Emmen nutzte die Situation konsequent aus und baute den Vorsprung kontinuierlich aus und beim Stand von 20:13 ging es in die Garderoben.
Nach der Pause zeigte Muotathal zunächst eine verbesserte Leistung und konnte den Beginn der zweiten Halbzeit offener gestalten. Doch das hohe Tempo ließ sich nicht dauerhaft halten, und Emmen übernahm erneut das Kommando. Zwar gab es zwischendurch immer wieder Phasen, in denen Muotathal etwas stärker auftrat, doch es reichte nicht, um entscheidend aufzuholen.
In den Schlussminuten war schließlich die Luft raus, und Emmen konnte das Spiel souverän nach Hause bringen. Trotz der Niederlage heißt es für Muotathal aus den Erfahrungen lernen und mit neuer Energie ins nächste Spiel gehen.
Telegramm:
Handball Emmen a – KTV Muotathal 41:32 (20:13)
Emmen Rossmoos – SR: Kunz
KTV Muotathal: Betschart Jelio (30%); Lienert Bastian (6), Lüönd Lias, Ott Roman, Schelbert Hanna, Schelbert Sonja (1), Schelbert Valerio (23/1), Schmidig Jonas (1), Ulrich Petra (1), Ulrich Sonja.
