Am vergangenen Wochenende feierte der Handball KTV Muotathal sein 50-jähriges Bestehen mit dem Jubiläums-Raiffeisen-Cup, einem Jubiläumsabend mit Spezialgast Andy Schmid und einem Familiennachmittag am Sonntag.
Dieses Wochenende war viel los für die Handballer des KTV Muotathal, denn sie feierten ihr 50-jähriges Bestehen. Neben dem Raiffeisen-Cup organisierte der Event-Verein unter der Leitung von Erich Fuchs und Marco Heinzer einen Jubiläumsabend. Über 180 Handballfreunde fanden den Weg in die Aula Stumpenmatt. Der langjährige Speaker Richard Ablondi führte durch den Abend und wusste einige Anekdoten zu erzählen. Zum Abendessen gab es ein superfeines Grillbuffet der Metzgerei Heinzer und Highlight war dann eine etwa stündige Podiumsdiskussion geleitet von Simon Betschart (z’Chrämers).
Handballspielen ohne Schuhe
Gäste auf dem Sofa waren Handballvater und Gründer Erich Schelbert (z’Hänis), erfolgreicher Spieler und Trainer Damian Gwerder (z’Chrümmelers) und Spezialgast war kein geringerer als Bundesliga MVP und heutiger Nationalmannschaftstrainer Andy Schmid, von Betschart bezeichnet als z’Nati-Trainers, was bereits zu Beginn für einige Lacher sorgte. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann sehr schnell ins Thema rein. Zuerst schauten die drei Herren zurück in die Vergangenheit. Erich Schelbert erzählte von der Gründung und den ersten Handballspielen, unter anderem draussen auf Hartplatz, ohne Schuhe und manchmal musste vor dem Spiel sogar noch der Schnee weggeräumt werden. Andy Schmid hat selber auch schon Spiele in der Mehrzweckhalle ausgetragen und hat dort auch schon auf die Kappe bekommen. Er sagte: «Ich komme immer gerne ins Muotathal. Hier fühle ich mich wohl und wenn ich alte Nati-Kollegen wie Severin Betschart oder Roman Schelbert treffe, ist es wie früher.» Weiter diskutierte man über den Handball in der heutigen Zeit. Damian Gwerder erklärte: «Ich finde es sehr wichtig, dass wir die Jungen fördern. Die Kinder im Muotathal sind sportbegeistert, dass hat man zum Beispiel letzte Woche bei über 50 Kindern im Poly-Lager gesehen.» Der sympathische Andy Schmid erzählte dann natürlich auch noch von seiner Zeit als Profi und seinen Aufgaben und Herausforderungen als Nati-Trainer.

Die anwesenden Personen der Gründungsmannschaft. Stehend von links: Emil Imhof, Erich Schelbert, Armin Gwerder, Werner Ulrich, Eligius Schelbert. Kniend von links: Alois Gwerder, Alex Gwerder. (Bild: Simona Rickenbacher)
«Familiäre Art und Herzblut weiterleben»
Am Ende wagten die drei Herren einen Ausblick in die Zukunft. Alle waren sich einig: «Der Handball KTV Muotathal soll so weiter machen, seine familiäre Art und sein Herzblut weiterleben, und wenn sich die Leute engagieren, wird es den Verein auch noch in 50 Jahren geben. Zum Schluss wurde die Fragerunde fürs Publikum eröffnet. Zuerst kamen die Fragen nur zögerlich, doch mit der Zeit kamen sehr interessante und zum Teil auch knifflige Fragen, welche sie mit Humor beantworteten. Unter anderem meinte Andy Schmid, welcher auch einmal unter Damian Gwerder spielte auf die Frage, wie sich der Handball in den letzten Jahren geändert habe, die Frisur von Damian habe sich auf jeden Fall nicht verändert. Gemeinderätin Maria Christen hielt eine interessante Ansprache und Andi Ulrich und Philipp Christen blickten zurück auf 50 Jahre Handball KTV Muotathal. Zum Dessert gab es feine Köstlichkeiten von der Konditorei Schelbert und nebenbei wurden alte Zeitungsberichte aus dem Archiv interessiert angeschaut und viel über Handball und vergangene Zeiten philosophiert. Der Handball KTV Muotathal möchte sich ganz herzlich beim Event-Verein für die Organisation, der Volleyballriege für die Bewirtung und den Sponsoren Heinzer Metzgerei, Konditorei Schelbert und Raiffeisenbank Muotathal für die Unterstützung bedanken.
Mehr als 25 Familien am Familiennachmittag
Der Abschluss dieses Jubiläumswochenendes machte der Familiennachmittag. Fast 100 Personen und mehr als 25 Familien kämpften an 14 Posten um Zeit und Punkte. Geschicklichkeit, Teamgeist, Ausdauer, Treffsicherheit und Konzentration waren gefragt. Am Ende erhielt das beste Team an jedem Posten einen Preis gesponsert von der Raiffeisenbank Muotathal, Schelbert AG, Konditorei Schelbert, Mobiliar und Stoos und als Hauptpreise wurden drei Gutscheine verlost. Es war ein gelungener Event für Gross und Klein und von den Kindern bis zu den Grosseltern hatten alle ihren Spass. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatorin Christin Gwerder unterstützt von Jonas Gwerder und Seraina Barmettler und allen Sponsoren und Helfern.

Knapp 100 Personen kämpften am Familiennachmittag an 14 verschiedenen Posten um Zeit und Punkte. (Bild: Michelle Gwerder)

Beim gemeinsamen Einlaufen vor dem Start des Familiennachmittags. (Bild: Michelle Gwerder)

