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KTV Muotathal 2 – TV Horw 33:29 (14:10)
Dass Horw ein nicht zu unterschätzender Gegner ist, wusste man spätestens seit der unerwarteten Niederlage der Thaler im ersten Playoff-Spiel. Trainer Fredy Heinzer forderte denn auch unmissverständliche einen Sieg: „Das ist unser letzter Heimmatch der Saison – und den gewinnen wir!“, so seine Maxime.
Genau das schien jedoch schon in den ersten Minuten zu misslingen: Nach acht Minuten hatte die zweite Mannschaft von Muotathal noch keinen einzigen Treffer erzielt, eine blanke Null stand auf der Anzeigetafel. Horw verpasste es in dieser Phase glücklicherweise, das Score auszubauen und so stand es „nur“ 0:3 für die Gäste. Das schien ein Weckruf zu sein, denn nun traten die Thaler aggressiver auf und schafften es, die Angriffsversuche von Horw regelmässig zu unterbinden. Im Angriff gelang nun auch mehr und so konnte man das Spieldiktat übernehmen und bis zur Pause mit 14:10 in Führung gehen. Nach der Pause ereignete sich, was wohl als typisch für die eigentlich routinierte, aber konditionell nicht ganz durchtrainierte zweite Mannschaft war: Der Vorsprung wurde zwar ausgebaut bis auf acht Treffer, doch plötzlich schien nichts mehr zu passen. Im Angriff wurde gesündigt und die Verteidigung war extrem löchrig. Horw kam bis auf zwei Tore wieder an die Gastgeber heran. Dank einem Schlusseffort konnten die Thaler aber den Vorsprung einigermassen herstellen und schlussendlich den Sieg mit vier Toren Differenz ins Trockene bringen. Nun steht noch das Match gegen Leader Dagmarsellen an und dann dürfen die Spieler endlich ihre mittlerweile sehr ansehnlichen Playoff-Bärte stutzen. Einige werden froh sein, da gemäss unbestätigten Gerüchten zufolge, die ungewohnte Gesichtsbehaarung ziemlich kratzen kann.
MZH, Muotathal, SR Mischler / Vaccaro KTV Muotathal: Gwerder Peter, Ulrich Theo (Torhüter); Betschart Simon (4), Betschart Roger (3), Gwerder Mathis (1), Gwerder René (4), Gwerder Rolf (1), Heinzer Manfred (4), Heinzer Ruedi (4), Schelbert Edgar (5), Ulrich Patrick (7)

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